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Rudd prangert Japans Walfang-Politik an |
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das Meer -
Ausbeutung
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Geschrieben von: Vincent
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Rudd prangert Japans Walfang-Politik an
SYDNEY - Einen Tag vor dem Besuch des japanischen Aussenministers Katsuya Okada hat Australiens Premierminister Kevin Rudd ein Ende des japanischen Walfangs gefordert und Tokio andernfalls offen mit juristischen Konsequenzen gedroht.
Seine Regierung wolle mit Japan auf diplomatischem Weg «daran arbeiten», dass kein Tier mehr gejagt werde, sagte Rudd im TV-Sender Channel 7. Sollte dies jedoch scheitern, werde Australien den Internationalen Gerichtshof in Den Haag anrufen. Rudd warnte, seinem Land lägen Video- und Fotoaufnahmen über Japans jährliche Walfang-Expeditionen in der Antarktis vor.
Aussenminister Okada bekräftigte in Tokio, Japan halte sich strikt an die Walfang-Konvention. Er werde die Position seines Landes bei seinem Besuch in Sydney darlegen, kündigte er kurz vor seiner Abreise an. Die beiden Länder sind enge Handelspartner, Japan ist der grösste Abnehmer australischer Güter.
Japan steht wegen seines Walfangs international in der Kritik, immer wieder werden japanische Walfang-Flotten von Umweltschützern angegriffen. Trotz eines seit 1986 bestehenden internationalen Moratoriums hält Japan an seinem Walfang fest.
Dabei macht es sich eine Ausnahmeregelung zunutze, wonach die Jagd zu Forschungszwecken erlaubt ist. Walfleisch gilt in Japan immer noch als Delikatesse - obwohl das Interesse der Konsumenten daran seit Jahren abnimmt.
Quelle: Blick-Online - 19.02.2010
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